Produkte - Solartechnik
Die Sonne liefert jedes Jahr ca. das 13.000-fache an Energie, was weltweit gebraucht wird. Was liegt also näher, als diese Energie auch zu nutzen?
Tatsächlich deckt die Sonne bereits einen erheblichen Teil der Energie eines jeden ab (wenn man Sie nützt...).

Grundsätzlich unterscheidet man folgende Solaranlagen:
Thermische Solaranlagen für die Warmwasserproduktion
Bei einer Solaranlage für die Warmwasserproduktion wird die Energie von den Kollektoren zu einem Warmwasserboiler transportiert und somit erwärmt. Die Solaranlage bzw. der Boiler sollte so dimensioniert sein, das bei Schlechtwetter ca. 1 – 2 Tage ohne Zusatzheizung überbrückt wird. Gerade im Sommer, wenn der Heizkessel für die Warmwasserproduktion benötigt wird, erzielt er einen relativ schlechten Wirkungsgrat. Eine Solaranlage kann ohne Probleme ca 80 % des Warmwasserbedarfes ohne zusätzliche Energiequelle abdecken.
Der Schwimmbadabsorber
Das einfachste Modell des Kollektors ist der Schwimmbadabsorber: Schwarze Plastikschläuche werden auf der Wiese oder dem Dach verlegt. Der Kollektor wird direkt mit Schwimmbadwasser durchströmt.
Da der Absorber keine Glasabdeckung und keine rückseitige Wärmedämmung hat, ist er nur für warme Sommertage mit hoher Sonneneinstrahlung geeignet. Hier arbeitet er jedoch mit einem sehr hohen Wirkungsgrad, der von keinem anderen System erreicht wird. Fallen die Temperaturen ab, sinkt der Wirkungsgrad sofort und Warmwasser bleibt aus.
Thermische Solaranlagen für die Warmwasserproduktion u. Heizungsunterstützung
Bei der Solaranlage für Brauchwasser / Heizungsunterstützung ist die Ausrichtung bzw. die Neigung der Kollektoren von großer Wichtigkeit. Die Größe der Anlage muss optimal auf das Objekt abgestimmt sein, um im Sommer nicht eine übermäßige und nicht benötigte Produktion an Energie zu haben. In den letzten Jahren wurden durch die Errichtung von Klimahäusern u. Passivhäuser mit niedrigem Energieverbrauch vermehrt Anlagen mit Heizungsunterstützung gemacht.
Solaranlagen zur Stromerzeugung:
Monokristalline Zellen
Monokristalline (= einkristallige) Zellen haben von allen Photovoltaikmodulen den derzeit höchsten Wirkungsgrad(bis 20%) und eine Lebensdauer von mindestens
30Jahren.Die Fertigung dieser Module ist mit extrem hohem Aufwand verbunden
Weshalb diese Zellen im Vergleich zu den anderen Zellenarten am teuersten sind.
Sie brauchen daher länger um amortisiert werden zu können. Ein großer Vorteil ist jedoch, dass sie den ausgesetzten klimatischen Bedingungen wesentlich besser stand halten als z.B.
die polykristallinen Zellen.
Die monokristalline Zellenart ist durch die einheitliche, meist dunkelblaue bis schwarze Farbgebung zu erkennen.
Polykristalline Zellen
Polykristalline, bzw. Multikristalline Module haben das beste Preis-Leistungsverhältnis und sind die am häufigsten verwendeten Modultypen. Diese Zellen erkennt man an ihrer unterschiedlich blau schimmernden Kristallstruktur. Der Wirkungsgrad beträgt 13-19%

